Reifenschaden

Nicht selten werden Reifen ohne Wissen des Fahrers beschädigt. Sollten Sie einen Reifenschaden entdecken, empfiehlt es sich diese von einem Reifenspezialisten untersuchen zu lassen. Neben Ihrer Fachwerkstatt können Sie auch jede andere Autogarage oder auf Reifen spezialisierte Reifenhändler hierzu aufsuchen.

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Wie lässt sich ein Reifenschaden verhindern?

Zwar lässt sich ein Reifenschaden nie zu 100% vermeiden, allerdings helfen ein paar Tricks, die zumindest vorbeugende Wirkung haben. Wenn es unvermeidlich ist über einen Bordstein oder ein ähnliches Hindernis zu fahren, tun Sie dies langsam und möglichst im rechten Winkel. Prüfen Sie Ihre Reifen regelmässig auf äussere Beschädigungen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die gängigsten Reifenschäden vor.

Stossbruch / Ausbeulung

Von einem Stossbruch spricht man bei einer von aussen sichtbaren Ausbeulung in der Seitenwand. Es handelt sich um eine Beschädigung der Karkasse (des Reifenunterbaus), was beispielsweise beim Überfahren von Hindernissen auftreten kann.

Bei Nichtbeachten eines solchen Reifenschadens, besteht die Gefahr, dass der Reifen im späteren Betrieb ausfällt, beispielsweise durch ein Aufbrechen in der Reifenseitenwand oder einer Delaminierung. Dabei löst sich die oberste Gummischicht von der Karkasse.

Einschnürung der Seitenwand

Nicht immer ist die Seitenwand von Reifen immer vollkommen eben oder glatt. Es können Beulen und Einschnürungen auftreten. Mitunter ist dabei jedoch lediglich das Aussehen betroffen und beeinträchtigt nicht die Sicherheit.

In den Seitenwänden von Reifen sind so genannte “Karkass-Corde” eingebettet. Diese sorgen für die Übertragung von Lenk- und Bremskräften, sowie für die Festigkeit des Reifens. Bei der Konstruktion der Karkasse, an der nachfolgend der Stahlgürtel und der Laufflächenstreifen angebracht werden, ist mindestens eine Überlappungsnaht unumgänglich. An dieser Stelle kann eine Einschnürunge entstehen.

Im Zweifel sollten Sie die Seitenwandeinschnürungen von einem qualifizierten Reifenfachmann überprüfen lassen.

Stichverletzungen

Stichverletzungen an Reifen können mutwillig von einer Drittperson oder durch scharfkantige Gegenstände auf der Strasse entstehen. Ein solcher Reifenschaden kann beispielsweise von Schrauben, Nägel oder Glasscherben verursacht werden. Sollten Sie in Folge dessen einen möglichen Druckverlust am Reifen bemerken, prüfen Sie diesen dringend.

Druckverlust wird bei neueren Autos auch elektronisch im Fahrerraum angezeigt.

Schnittverletzungen

Schnittverletzungen verhalten sich ähnlich wie Stichverletzungen. Meist tauchen Schnittverletzungen als Folge äusserer Einflüsse wie schlechter Strassenzustände oder scharfkantiger Fremdkörper wie Steine oder Glasscherben auf. Sollten Sie Schnittverletzungen auf der Reifenoberfläche feststellen, lassen Sie Ihre Reifen bei einem Reifenhändler von einem Experten überprüfen.

So oder so hilft das passende Werkzeug in jedem Fall, um einen Reifenschaden zu beheben.

Wie funktioniert ein Wagenheber?

Eine Reifenpanne immer mühsam und es erschwischt einen immer dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Hat man zusätzlich auch noch keinen Wagenheber im Auto, wird es richtig mühsam. Deswegen ist es wichtig, immer einne Wagenheber dabei zu haben und auch zu wissen, wie man ihn korrekt einsetzt. Doch wie funktioniert ein Wagenheber überhaupt?

Wie funktioniert ein Wagenheber?

Wie funktioniert ein Wagenheber?

Im Betriebshandbuch des Autos steht nicht nur wo sich der Wagenheber befindet, sondern auch wo und vor allem wie der Wageneheber benutzt werden muss.

Fester Untergrund

Ziehen Sie zuerst die Handbremse fest an, damit ein Wegrollen des Fahrzeugs verunmöglicht wird. Zur zusätzlichen Sicherung ist zudem immer der erste Gang einzulegen. Bei einem Auto mit Automatikgetriebe bringen Sie den Schaltknüppel in die P-Stellung.

Es ist sehr wichtig, dass das Fahrzeug auf einem ebenen und festen Untergrund steht.

Aufnahmepunkte beachten

Nun können Sie den Wagenheber bei der im Betriebshandbuch stehenden Stelle ansetzen und das Fahrzeug langsam heben. Lösen Sie anschliessend die Radmuttern bei dem zu wechselnden Rad. In der Regel verraten auch gut sichtbare Markierungen die Aufnahmepunkte des Wagenhebers am Auto.

Wenn sich das Rad mit dem Finger leicht drehen lässt, ist das Auto hoch genug zum Räderwechsel.

Technische Funktionsweise

Wir wissen nun, wie ein Wagenhaber heben bedient werden muss, um ohne Probleme einen Radwechsel durchzuführen. Wie funktioniert ein Wagenheber aber aus der technischen Sicht?

Ein Wagenheber funktioniert meistens hydraulisch. Das heisst, das Heben und Senken geschieht mit Hilfe einer Flüssigkeit (meist Öl) im Inneren des Wagenhebers. Mit Hilfe eines Hebels wird das Öl in den Kolben gepumpt. Dank der Hebelwirkung ist nur sehr wenig Kraft nötig um ein tonnenschweres Auto zu heben. Ein integriertes Ventil erlaubt es, den Wagenheber bzw. das Auto wieder zu senken.

Weitere Informationen

Einen passenden Video zu diesem Thema mit weiteren Erklärungen und Hinweisen finden Sie zudem hier.

Wir empfehlen für die Auswahl eines passenden Wagenhebers einen Blick auf unsere Bestseller-Seite.